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Henriette Wirtl
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Das Töten von Straßentieren ist nicht nur grausam sondern auch völlig nutzlos. Nie kann man mit diesen Maßnahmen das Problem der zuvielen Hunde und Katzen lösen!

DIE EINZIGE LÖSUNG IST - KASTRIEREN!!

Auf lange Sicht lässt sich die Anzahl der Straßentiere und das damit enstehende große Leid nur beseitigen, wenn die Vermehrungsrate der Tiere begrenzt wird. Wenn weniger Tiere geboren werden, "landen" auch weniger Tiere auf der Straße. Eine einzige nicht kastriete Hündin kann in sieben Jahren an die vierhunderttausend Nachkommen produzieren!

Unerlässlich ist es aber auch , parallel zu diesen Maßnahmen die Bevölkerung in den betroffenen Gebieten durch Aufklärungsmaßnahmen zum Umdenken zu bewegen. Ein gutes Argument ist als Einstieg für eine Informationsveranstaltung , die Menschen zu fragen, wie lange schon die Tiere immer wieder getötet werden und ob sich in diesem Zeitraum die Anzahl der Tiere wesentlich verringert hat.

Diese Veranstaltungen kann man in allen zur Verfügung stehenden Gruppen, wie Pfadfindern, religiöse Gruppierungen, Umweltgruppen, Mütterrunden, Gesundheitszentren und dergleichen, veranstalten.

Der längerfristige Erfolg der Kastrationskampagnen läßt sich nur erreichen, wenn die Menschen aufgeklärt sind und bereit sind das Projekt mitzutragen. Dann ist der Zeitpunkt erreicht wo es beginnt für die Tiere nachhaltig besser zu werden. Um in einem Land auf Dauer etwas zu verändern ist es sehr wichtig nie aufzuhören in Schulen mit den Kindern über das Leben der Tiere zu sprechen.Auch der Umgang und die Pflege der Nutztiere soll aus diesem Lernen nicht ausgeschlossen werden.Es hat sich als sehr nützlich erwiesen, wenn man Kinder zu diesen Themen Zeichungen machen lässt oder Theaterstücke ersinnen.Wenn es ein katholisches Land ist, kann man das Leben vom Hl. Franz von Assisi erzählen.